Granada: Zauberhafte Stadt der Alhambra

Februar 28, 2017

Ich habe mich schon Wochen vor unserem Urlaub wie ein Honigkuchenpferd auf die Alhambra gefreut. Bei unserer Reiseplanung war natürlich ganz klar gewesen, dass Granada und die Touristenattraktion Alhambra auf unserer Route liegen würden. Alhambra ist der schönste Beweis, dass die Region ihre goldene Zeit unter der Herrschaft der Araber erlebte. Hier prallen menschliches Maß und natürliche Schönheit aufeinander. Definitiv der Inbegriff maurischer Baukunst, Höhepunkt und auch Endpunkt islamischer Kultur in Spanien. Für 260 Jahre war es Sitz der Nasriden-Dynastie und anschließend das Schloss der katholischen Königin Isabella und ihres Ferdinands.

 

Ein Tag in der Alhambra

Bereits am Morgen während des Aufstieges auf den Sabikah-Hügel wurden wir mit einem spektakulären Sonnenaufgang belohnt. Die Tickets haben wir ganz unkompliziert direkt an der Kasse gekauft. Informationen zu den Tickets findet ihr hier.

Aber auch während unseres Aufenthaltes in der Alhambra hat das Wetter einfach gestimmt. Unser erster Anlaufpunkt war die  Alcazaba, das Bollwerk der Alhambra. Vom Rest der ummauerten Medina grenzen sie hohe Türme und Mauern ab, von denen aus man eine wunderschöne Aussicht über Granada und ihre Kathedrale hat.

Das Herzstück der Alhambra sind die Nasridenpaläste (Palacios Nazaries) mit ihren Gärten. Hier befanden sich der Regierungssitz und die Privaträume der maurischen Herrscher. Die Wände sind mit Arabesken und arabischen Schriftzügen aus Stuck versehen, die Kuppeln sind auf der Innenseite mit Muqarnas verziert. Hauptkomplex ist der Alcázar mit dem Thronsaal (Sala de Embajadores) im Comares-Turm und dem Löwenhof, der im Stil eines persischen Tschahār Bāgh gestaltet ist.


 

Albayzin und Sacromonte

Nach unserem Besuch der Alhambra schlenderten wir durch die historische Altstadt von Granada. Der Albayzin ist der schönste und älteste Stadtteil von Granada. Er liegt gegenüber der Alhambra oberhalb der Stadt. Nicht nur durch seine bekannte Aussicht auf die Alhambra vom Plaza San Nicolas, sondern auch wegen der vielen kleinen pittoresken Gassen zwischen den überwiegend weiss getünchten Häusern zählt der Albayzin zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der Sacromonte liegt neben dem Albayzin oberhalb des Rio Darro. Im 19. Jahrhundert wurde dieser Stadtteil hauptsächlich von Zigeunern bewohnt, die Ihre Wohnungen teilweisen in den Berg als Höhlenwohnungen bauten.

Wir genehmigten wir uns ein paar erfrischende Bierchen und kostenlose Tapas. In Granada bekommt man in fast jedem der urigen Lokale zu Bier oder Wein kostenlose Tapas gereicht und kann sich durch Wurst, Käse und Serrano-Schinken futtern.  Das taten wir dann auch, während wir am Platz San Nicolás auf den Sonnenuntergang und eine wunderschöne Aussicht auf die Alhambra warteten. In Scharen kommen hier abends die Touristen, Lebenskünstler und Kunststudenten, um den Sonnenuntergang zu genießen. Die Stimmung ist gelassen. Es wird Gitarre gespielt, fotografiert und gelacht.

Die Warterei lohnt sich. Vor den mächtigen, verschneiten Höhen der Sierra Nevada leuchtet der Komplex aus Mauern, Palästen und Gärten golden hervor.


 

Unsere Unterkunft: Hotel Marquis Urban

Ihr sucht eine Unterkunft für eure Reise nach Granada? Ich kann eine Übernachtung im modernen Hotel Marquis Urban empfehlen. Die Zimmer sind schön und zweckmäßig eingerichtet. Absoluter Hammer ist die wunderschöne Dachterrasse  mit Blick auf die Dächer der Stadt und die Sierra Nevada. Hier konnten wir uns sogar schon im Januar bei einem guten Buch die Sonne in unsere Gesichter scheinen lassen.

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