Der Panoramaweg Busatte-Tempesta

Juli 10, 2017
Busatte-Tempesta

Den ersten Tag unserer Auszeit am Gardasee verbrachten wir mit einer Wanderung auf dem Panoramaweg Busatte-Tempesta am Berghang des Monte Baldo. Der Ausgangpunkt des »Sentiero panoramico« ist der Abenteuerpark Busatte, oberhalb von Torbole gelegen. Das Auto kann man hier ganz entspannt auf dem Parkplatz parken. Ein Restaurant lädt vorher wie nachher zur Erfrischung, Stärkung und dem obligatorischen Toilettengang ein.


 

12 Kilometer Panoramaweg

Vom Park aus folgt man immer der Beschilderung, vorbei am Hochseilgarten und über Schotterwege geht es hinauf bis man erste Ausblicke auf den Gardasee erhaschen kann. Man hat hier bereits eine schöne Aussicht auf Torbole und den eigenwillig geformten Monte Brione, der Torbole von Riva del Garda trennt.

Torbole

Mit geringen Steigungen geht es weiter entlang des Berghanges. Je höher man kommt, umso schöner ist die Aussicht. Verschiedene Schautafeln erklären unterdessen die Fora und Fauna. An insgesamt drei Stellen müssen die steilen Felswände über Metalltreppen überwunden werden. Schwindelfreiheit ist von Vorteil.

Busatte-Tempesta

Busatte-Tempesta

Dann ist das Ende des Panoramaweges erreicht. Von hier aus kann man denselben Weg zurückgehen (und die zahlreichen Treppenstufen hinausteigen). Alternativ kann man in Richtung Tempesta hinunterwandern und dort mit dem Bus zurück nach Torbole fahren. Oder man steigt noch etwas weiter hinauf, um den kompletten Rundweg zu beschreiten. Meiner Meinung nach lohnt sich die letzte Alternative! Von hier aus hat man einen grandiosen Ausblick auf den Gardasee.

Nachdem man im Busatte Abenteuerpark wieder angekommen ist, kann man im besagten Restaurant kurz verschnaufen und sich eine Kleinigkeit zu Essen gönnen. Wir haben uns für Bruschetta entschieden.

Busatte Park

Fazit: Der komplette Rundweg hat eine Länge von 11,5 Kilometern. Insgesamt braucht man je nach Fitness 2,5 bis 3 Stunden. Der Weg ist auch für Familien geeignet – aufgrund der Treppen und steinigen Wege jedoch nicht für Kinderwagen geeignet. Im Sommer sollte man möglichst früh loslegen und die Mittagshitze meiden.

 

Torbole – wo der Wind den Takt vorgibt

Nach dem Panoramaweg kann man noch einen kurzen Abstecher nach Torbole machen. Die Stadt mit ihren zahlreichen bunen Häusern liegt direkt am nördlichen Ufer des Gardasees, unterhalb von Busatte, eingebettet zwischen Seeufer und steilen Felswänden. Markant ist auch das kleine Zollhäuschen, welches auf einer Mole im Hafenbecken steht und noch von Zeiten erzählt, als hier die Grenze zwischen dem Kaiserreich Österreich-Ungarn und dem Königreich Italien verlief.

Torbole

Torbole

Wie Arco ist Torbole vor allem bei sportlichen Gästen beliebt. Hier dreht sich jedoch nicht alles ums Klettern, sondern um Wassersport. Kitesurfen, Windsurfen, Stand-Up-Paddling. Ein Surfcenter reiht sich an das nächste. Wer keinen Sport treiben will, entspannt einfach in der Sonne…

Torbole Strand

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